Streckenblick

Für Gemeinden, Städte und Infrastrukturbetriebe

Straßen­inventar entsteht beim Fahren.

Streckenblick erkennt Laternen, Verkehrszeichen, Leitpfosten und Leitplanken während der normalen Streckenfahrt, ordnet ihnen eine Position zu und führt sie als Straßenkataster auf der Karte.

Keine Begehung. Keine zusätzliche Fahrt. Kein Klemmbrett.

Straßenabschnitt mit automatisch erkannter Laterne, Verkehrszeichen und Leitpfosten

Das Problem

Den Bestand kennt niemand genau.

Wer Straßen betreut, trägt die Verkehrssicherungspflicht. Die Grundlage dafür – ein aktuelles Verzeichnis der Straßenausstattung – entsteht in vielen Kommunen bis heute zu Fuß.

Erhebungen veralten schneller, als sie fertig werden

Zwischen zwei Begehungen liegen Jahre. Was ausgetauscht, umgesetzt oder beschädigt wurde, steht in keiner Liste.

Begehen bindet Personal

Abschnitt für Abschnitt ablaufen, aufnehmen, später eintippen. Die Tage fehlen anderswo – und die Aufnahme ist nur so gut wie der Tag, an dem sie entstand.

Wissen steckt in Köpfen

Wo welche Leuchte hängt, weiß oft eine einzelne Person im Bauhof. Mit ihr geht das Wissen in Pension.

So entsteht der Bestand

Drei Schritte, keine Sonderfahrt.

Streckenblick läuft auf Fahrten mit, die ohnehin stattfinden – Kontrollfahrt, Winterdienst, Postweg.

Schritt 1

Fahren

Gerät ans Fahrzeug oder Telefon in die Halterung, Aufnahme starten, losfahren. Die Kamera sieht nach vorne und zur Seite und löst laufend aus; Position und Fahrtrichtung werden zu jedem Bild mitgeschrieben.

Smartphone in einer Fahrzeughalterung, im Sucher sind erkannte Objekte markiert

Schritt 2

Erkennen

Jede Aufnahme wird ausgewertet: Welche Objekte sind zu sehen, zu welcher Kategorie gehören sie, in welcher Richtung stehen sie. Wird dasselbe Objekt mehrfach aus verschiedenen Positionen gesehen, werden die Blickrichtungen verschnitten – daraus entsteht eine deutlich bessere Lage als aus der Aufnahmeposition allein.

Fahrzeug mit Rundum-Sensor auf dem Dach, erkannte Objekte am Straßenrand sind markiert

Schritt 3

Führen

Das Ergebnis ist ein Verzeichnis auf der Karte: Kategorie, Position, Zeitpunkt der Aufnahme und das Bild, auf dem das Objekt zu sehen ist. Jede Erkennung lässt sich prüfen und bestätigen – die Maschine schlägt vor, Ihr Haus entscheidet.

Kartenausschnitt mit gefahrener Strecke und eingemessenen Objekten

Erfassung

Zwei Wege ins Fahrzeug.

Sofort einsatzbereit

Telefon in der Halterung

Für gelegentliche Fahrten und für den Einstieg. Es braucht ein Smartphone und eine Halterung – sonst nichts. Im Sucher ist zu sehen, was gerade erkannt wird.

Für den Dauerbetrieb

Sensor auf dem Dach

Fest montiert, mit Rundumblick statt nur nach vorn. Gedacht für Fahrzeuge, die ohnehin täglich unterwegs sind – der Bestand aktualisiert sich im Vorbeifahren.

Ein Katalog, der mitwächst

Streckenblick erkennt die Kategorien, die in einem Straßenkataster zuerst gebraucht werden – und lernt laufend neue dazu. Eine Kategorie entsteht aus Beispielen: Sobald eine Gemeinde sie braucht, nehmen wir sie auf. Neue Kategorien gelten rückwirkend auch für bereits gefahrene Strecken.

Heute im Katalog

LaterneVerkehrszeichenLeitpfosten LeitplankeKanaldeckelAmpel HydrantAbfalleimerSitzbank MastLeitungsmast

In Arbeit – auf Wunsch vorgezogen

PollerStraßenschachtVerkehrsspiegel HaltestellenmastFahrbahnmarkierungSchranke StraßenbaumEntwässerungsrinne + Ihre Kategorie

Ergebnis

Ein Kataster, mit dem sich arbeiten lässt.

Karte und Liste

Jedes Objekt der Straßenausstattung mit Kategorie, Koordinate und Aufnahmezeitpunkt – auf der Karte und als Tabelle.

Bildbeleg

Zu jeder Erkennung gehört der Bildausschnitt, auf dem sie beruht. Nachvollziehbar statt behauptet.

Übergabe an Ihr System

Die Bestandserfassung landet dort, wo Sie ohnehin arbeiten: Export ins vorhandene GIS oder in die Anlagenverwaltung.

Pilotpartnerschaft

Wer jetzt einsteigt, bestimmt mit.

Streckenblick fährt seit Sommer 2026 echte Straßen. Wer jetzt dazukommt, entscheidet, welche Kategorien als Nächstes in die Erkennung wandern – und hat sein Kataster, während anderswo noch Angebote eingeholt werden.

Sie bestimmen den Katalog

Was bei Ihnen am Straßenrand steht, kommt als Nächstes dran. Keine Warteliste und keine Produktplanung, auf die Sie keinen Einfluss haben.

Die erste Strecke geht auf uns

Nennen Sie uns einen Abschnitt. Wir erfassen ihn und zeigen Ihnen das Ergebnis, bevor über Geld gesprochen wird.

Der Bestand gehört Ihnen

Ihre Daten lassen sich jederzeit vollständig exportieren – in Ihr GIS, in Ihre Anlagenverwaltung, wohin Sie wollen. Kein System, aus dem man nicht mehr herauskommt.

Aus dem laufenden Betrieb: 22,1 km erfasste Strecke, 1 208 ausgewertete Aufnahmen, 856 Beobachtungen – und eine Lage, die sich bei mehrfach gesehenen Objekten im Median auf 3,6 m einmisst.

Datenschutz und Betrieb

Aufnahmen aus dem öffentlichen Raum, sparsam behandelt.

Gesucht wird Infrastruktur

Die Auswertung richtet sich auf Straßenmobiliar. Personen und Fahrzeuge sind nicht Gegenstand der Erkennung und werden nicht ausgewertet.

Fristen werden vereinbart

Wie lange Rohaufnahmen aufbewahrt werden, wer Zugriff hat und wann gelöscht wird, halten wir vor dem Start schriftlich fest.

Diese Seite misst nichts

Kein Tracking, keine Cookies, keine Einbindung Dritter. Was Sie hier lesen, bleibt zwischen Ihrem Browser und diesem Server.

Eine Strecke genügt für den Anfang.

Nennen Sie uns einen Abschnitt, den Sie ohnehin regelmäßig befahren. Wir erfassen ihn und zeigen Ihnen, was dabei herauskommt – ohne Vorbedingung.

Oder schreiben Sie direkt an paul@streckenblick.com.